BAG: Frühere Befristung darf beim Entgelt nicht verdeckt nachwirken
Das Bundesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 13. November 2025 - 6 AZR 131/25 - eine wichtige Entscheidung zur Benachteiligung früher befristet beschäftigter Arbeitnehmer getroffen. Es ging nicht um…
CRPS nach Hand-OP: Warum ein fallen gelassener Aufklärungsfehler den Fall kippen kann
Nach einer Operation bleibt die Hand schmerzhaft, steif und kaum belastbar. Später fällt der Begriff CRPS, also komplexes regionales Schmerzsyndrom. Für Betroffene ist das oft ein massiver…
Ausgeschlossen, kaltgestellt, nicht eingeladen: Wann Bossing Geld kosten kann
Bossing ist nicht immer der brüllende Chef im Flur. Manchmal sieht es viel unspektakulärer aus: Man wird nach einem Konflikt nicht mehr richtig eingebunden, bekommt nur noch Randaufgaben, erfährt…
Keine Haushaltshilfe bezahlt – trotzdem Geld nach schwerem Unfall?
Nach einem schweren Unfall denken die meisten zuerst an Schmerzensgeld. Wirtschaftlich ebenso wichtig können aber Schäden sein, die im Alltag entstehen: Wer nicht mehr putzen, einkaufen, Wäsche…
Schwerer Hirnschaden nach RSV: Warum Warnzeichen und Dokumentation im Arzthaftungsfall entscheidend sind
Manche Arzthaftungsfälle wirken auf den ersten Blick eindeutig: Ein Kind wird ärztlich vorgestellt, kurz danach verschlechtert sich der Zustand dramatisch, am Ende bleiben schwerste Dauerschäden.…
Chef nimmt Ihnen die Arbeit weg? Auch das kann Bossing sein
Bossing kann leise beginnen: durch Entzug von Aufgaben, fehlende Informationen oder systematische Ausgrenzung. Auch solche Vorgänge lassen sich geordnet prüfen.
Nervenschaden nach der Operation: Warum die Beweislast trotzdem beim Patienten bleiben kann
Ein Nervenschaden nach einer Operation begründet noch nicht automatisch eine Haftung. Behandlungsablauf, Dokumentation und Beweislast bleiben entscheidend.
Zu spät in die Spezialklinik: Wann eine verzögerte Behandlung zum Behandlungsfehler wird
Bei schweren Verläufen kann nicht nur die Behandlung selbst, sondern schon die verspätete Verlegung in eine geeignete Klinik haftungsrechtlich entscheidend sein.
Heimlich aufgenommenes Personalgespräch: Schon der Verdacht kann den Job kosten
Eine heimliche Aufnahme soll Beweise sichern, kann aber selbst zum Kündigungsgrund werden. Wer ein Personalgespräch dokumentieren will, sollte andere Wege kennen.
75.000 € Schmerzensgeld nach Geburtsschaden: Wenn ein Ultraschall-Befund nicht passt
Ein auffälliger Ultraschallbefund vor der Geburt kann weitere Aufklärung oder eine andere Geburtsplanung verlangen. Unterbleibt das, kann eine Haftung in Betracht kommen.
Krank bis zum letzten Arbeitstag und dann neuer Job: Reicht das für eine fristlose Kündigung?
Eine Erkrankung bis zum Ende der Kündigungsfrist kann verdächtig wirken. Für eine fristlose Kündigung genügt der zeitliche Zusammenhang allein aber nicht.
Führerschein weg: Kann der Arbeitgeber dann kündigen?
Der Verlust der Fahrerlaubnis kann den Arbeitsplatz gefährden. Ob eine Kündigung wirksam ist, hängt von Tätigkeit, Dauer und möglichen Alternativen ab.
Betriebsbedingte Kündigung nach Nein zur Arbeitszeitänderung? Sozialauswahl bleibt Pflicht
Wer einer Vertrags- oder Arbeitszeitänderung nicht zustimmt, verliert nicht automatisch den Kündigungsschutz. Auch dann bleibt die Sozialauswahl zu prüfen.
720.000 Euro Schmerzensgeld: Hochrisiko-Geburt gehört nicht in die falsche Klinik
Bei einer Hochrisiko-Geburt kann bereits die Wahl eines ungeeigneten Behandlungsortes fehlerhaft sein. Die Folgen können medizinisch und wirtschaftlich erheblich sein.
Befristeter Vertrag, vier Monate Probezeit: Warum eine Kündigung trotzdem schnell wirksam sein kann
Ein Enddatum schützt nicht in jedem befristeten Arbeitsverhältnis vor einer vorzeitigen Kündigung. Entscheidend sind Vertrag, Probezeit und Kündigungsklausel.
OP-Aufklärung am Vorabend: Warum „Sie hätten ja sowieso zugestimmt“ nicht immer reicht
Eine wirksame Einwilligung setzt eine rechtzeitige und verständliche Aufklärung voraus. Der bloße Einwand, der Patient hätte ohnehin zugestimmt, beendet die Prüfung nicht.
Kündigungsschutz gewonnen – und trotzdem wieder gekündigt? Warum Aussagen vor Gericht gefährlich werden können
Ein gewonnener Kündigungsschutzprozess schließt eine neue Kündigung nicht aus. Auch Erklärungen im Prozess können später eine unerwartete Rolle spielen.